Glutenfreie Ernährung Sonnenaufgang über dem Weizenfeld

Gluten- und getreidefreie Ernährung

Die getreide- bzw. glutenfreie Ernährung hat besonders in den letzten Jahren immer mehr an Interesse und Zuspruch gewonnen. Denn etwa 1 % der erwachsenen Weltbevölkerung leiden an einer Glutenunverträglichkeit, deutlich mehr an einer Glutensensitivität. Auch verschiedene Autoimmunkrankheiten, darunter Hashimoto, werden mit einer Glutenunverträglichkeit in Verbindung gebracht. Anscheinend leiden an Hashimoto erkrankte Menschen überdurchschnittlich oft daran. Auch andere mögliche Begleiterscheinungen, wie das Leaky Gut-Syndrom, können dazu beitragen, dass auf Gluten besonders sensibel reagiert wird. Dies kann wiederum die Symptome von Hashimoto verstärken.

Was ist Gluten eigentlich?

Bei Gluten handelt es sich um das Protein, also das Eiweiß des Getreides. Unter dem Namen Klebereiweiß ist es bekannt und sorgt beispielsweise in Teig, aber auch in anderen Getreideprodukten, genau dafür: Es klebt alles zusammen. Das Gluten lässt sich sogar aus Mehl auswaschen und dann zum (ebenfalls sehr klebrigen) Seitan-Teig weiterverarbeiten.

 

Um herauszufinden, ob bei dir eine Glutenunverträglichkeit vorliegt, kannst du deinen Arzt oder Heilpraktiker auf einen Test ansprechen, oder diesen alternativ mit dem entsprechenden Kit von cerascreen durchführen. Eine glutenfreie Ernährung kann bei Hashimoto in jedem Fall sinnvoll sein, um im Ausschlussverfahren zu verifizieren, ob die Symptome so verbessert werden können. Denn auch wenn keine Unverträglichkeit vorliegt, so kann doch eine Glutensensibilität möglich sein. Dabei gilt es, die folgenden Lebensmittel zu meiden:

Nicht glutenfreie Ernährung Frische Hausgemachte Pasta

Dabei gilt es, die folgenden Lebensmittel zu meiden:

 

  • Dinkel

  • Gerste

  • Hafer

  • Hirse und Sorghumhirse (in Fertigprodukten)

  • Vollkornbrots

  • Roggen

  • Weizen

  • Kamut (eine Weizen-Art)

  • Einkorn (ein Urgetreide)

  • Durumweizen

  • Emmer (ein Urgetreide)

  • Weizenkleie

  • Grieß

  • Mais (in Fertiggerichten)

  • Zwerghirse

  • Fertiglebensmittel

  • Eiscreme

  • Fertigsaucen 

  • Bier

  • Suppenbasis und Suppenwürze

  • Weizenkleber

  • Seitan 

  • Paniermehl

  • Marinade​

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Kritische Nährstoffe bei glutenfreier Ernährung

Bei einer glutenfreien Ernährung wird die Lebensmittelgruppe Getreide weitgehend aus dem Speiseplan gestrichen. Doch aus Getreide beziehen wir im Normalfall auch wichtige Nährstoffe. Diese Nährstoffe sind:

 

  • B-Vitamine (B6 (Pyridoxin), B7 (Biotin), B9 (Folsäure))

  • Calcium

  • Magnesium

  • Kalium

  • Phosphor

  • Eisen

  • Zink

  • Mangan

 

Warum sind diese Nährstoffe entscheidend für uns? Die B-Vitamine sind wichtig für unser Nervensystem sowie für den Gewebeaufbau, die Zellteilung und den Stoffwechsel. Außerdem fungieren sie als Co-Enzyme. Auch auf die genannten Mineralstoffe sollten wir nicht dauerhaft in höherem Maße verzichten. So ist beispielsweise Calcium ein zentraler Baustein für Zähne und Knochen, verantwortlich für die reibungslose Funktion von Nerven und Muskeln und außerdem beteiligt an der Blutgerinnung sowie an der Regulierung des Säure-Base-Haushalts. 

Sinnvolle Nahrungsergänzung

Auch wenn das im Getreide enthaltende Gluten unser Wohlbefinden beeinträchtigen kann, so würde dies auch ein entstehender Mangel tun. Wir sollten also darauf achten, diese Vitalstoffe entweder durch andere Lebensmittel oder durch Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen. Mit meinen Hashifit-Präparaten habe ich Ergänzungsmittel zusammengestellt, die auch der glutenfreien Ernährung entgegenkommen. Das Basis 1 für den Morgen enthält die B-Vitamine B6 und B12 sowie Eisen, Mangan und weitere Vitalstoffe. Im Basis 2 für den Abend finden sich unter anderem Magnesium und Zink. In Kombination sind die beiden eine ideale Möglichkeit, um dem Körper die Stoffe zukommen zu lassen, die bei einer glutenfreien Ernährung in geringerer Menge zur Verfügung stehen.

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