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Die Glyx-Diät

Die Ernährungsform mit dem eigenwilligen Namen dreht sich um einen ganz besonderen Wert von Lebensmitteln, nämlich um den glykämischen Index. Dieser Begriff wurde schon in den 1980er-Jahren geprägt. Der glykämische Index wurde zu dieser Zeit erstmals im Rahmen der Forschung an Diabetes untersucht. Denn er besagt, wie groß die Wirkung von bestimmten kohlenhydratreichen Lebensmitteln auf unseren Blutzuckerspiegel ist. Dabei gilt: Je höher der glykämische ist, desto höher ist der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines Lebensmittels. Orientiert wird sich dabei mit einem Referenzwert von 100 am glykämischen Index von Traubenzucker

Glyx-Wert und Gewicht

Der Glyx-Wert eines Lebensmittels hängt eng mit unserem Insulin-Spiegel zusammen. Denn steigt durch ein bestimmtes Lebensmittel unser Blutzuckerspiegel an, wird von der Bauchspeicheldrüse Insulin ausgeschüttet. Dieses Hormon senkt den Blutzuckerspiegel wieder. In dem Beitrag auf meinem Blog zum Thema Gewicht und Hashimoto habe ich bereits thematisiert, welche Rolle unser Insulinwert beim Verlieren oder Halten von Gewicht spielt – ein wichtiges Thema für viele von Hashimoto Betroffene.

 

Insulin behindert unsere Fettverbrennung. Also wollen wir, gerade wenn wir Gewicht verlieren oder halten möchten, darauf achten, diesen stabil und nicht zu hoch zu halten. Durch den glykämischen Index lässt sich definieren, zu welchen Lebensmitteln wir im besten Fall greifen können, um dieses Ziel zu erreichen.

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Arbeit für die Bauchspeicheldrüse

Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index finden sich überall. Insbesondere gezuckerte Produkte oder solche mit Weißmehl zählen zu ihnen. Weißes Toastbrot zum Frühstück, zum Mittag Nudeln, ein kleiner Schokoriegel als Snack zwischendurch und am Abend weißer Reis – solch ein Tagesmenü bedeutet eine Achterbahnfahrt für unseren Blutzuckerspiegel. Und das stellt auch eine Herausforderung für die Bauchspeicheldrüse dar, die ordentlich Insulin ausschütten muss. Der Verzehr vieler Lebensmittel mit hohem glykämischen Index versetzt also den Körper in Stress – kein guter Zustand für eine positive Entwicklung unserer Hashimoto-Symptome.

Vollwertiger Diät-Ansatz

Bei der Glyx-Diät geht es weniger darum, bestimmte Lebensmittelgruppen komplett auszuschließen. Vielmehr wird jedes Lebensmittel mit einem Wert versehen, um dieses Wissen um den jeweiligen glykämischen Index in die Gestaltung eines vollwertigen Ernährungsplans einfließen zu lassen. Dadurch ist die Glyx-Diät bei bewusster Durchführung dafür prädestiniert, dass die Aufnahme aller wichtigen Vitalstoffe in der benötigten Menge mitgedacht werden kann. 

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Stück Pizza

Hoher glykämischen Index

Zucker und Weißmehle habe ich bereits als Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index genannt. Schauen wir uns einmal an, welche weiteren hoch glykämischen Produkte es noch gibt:

 

  • Kartoffeln

  • Cornflakes

  • weißer Reis

  • zuckerreiche Obstsorten (beispielsweise Bananen)

  • Limonaden und Säfte

  • gesüßte Speisen

  • Weißbrot​

Glyx-Diät in der Praxis

Da jedes Lebensmittel über seinen individuellen glykämischen Index verfügt, ist nichts per se verboten. Die Zusammenstellung des eigenen Speiseplans aufgrund der Kenntnis der verschiedenen Glyx-Werte kann jeder für sich selbst entscheiden. Grundsätzlich gilt: Stark verarbeitete Lebensmittel sollten gemieden werden, vollwertige Lebensmittel wie beispielsweise Gemüse, bestimmte Hülsenfrüchte oder auch Vollkorn haben den Vorrang.

Unterstützung für den Blutzuckerspiegel

Wer seinen Blutzuckerspiegel gerne außer durch die Beachtung des glykämischen Index der verzehrten Speisen zusätzlich unterstützen möchte, für den haben wir unser Hashifit Wagemut entwickelt. Das enthaltene Chrom Picolinat trägt zu einer Aufrechterhaltung des normalen Blutzuckerspiegels bei.

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Rezeptbeispiel für  die Glyx-Diät

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Sauerkrautsuppe

Eine würzige und satt machende Suppe, deren Einlagen nach Geschmack erweitert oder reduziert werden können.

 

Zutaten

 

  • 100 g feine Sojaschnetzel oder mit der Gabel zerdrückter Tofu

  • 2 EL Öl zum Anbraten z.B. Rapsöl

  • 2 Zwiebeln

  • 300 g Süßkartoffeln 

  • 300 g Sauerkraut

  • 500 ml Gemüsebrühe

  • 1 Dose geschälte Tomaten 400 g

  • 1 TL Kümmel

  • 2 EL Paprikapulver

  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver (optional)

  • 1 TL Cayennepfeffer

  • 1/2 TL Currypulver​

Gurken-Minz-Sorbet

Dieses erfrischende Sorbet ist perfekt für den Sommer geeignet und einfach zuzubereiten. Wer mag, kann es mit gerösteten Nüssen servieren.

 

Zutaten

 

    • 15 g Kokosblütenzucker oder andere Süße nach Geschmack

    • 200 g Gurke

    • 1 Handvoll frischer Minze

    • 1 Prise Salz

    • 1 TL rosa Pfefferbeeren

    • 40 g Nüsse

 

Zubereitung

 

  1. Den Zucker in etwas Wasser (etwa 30 ml) auflösen und köcheln lassen, bis ein dickflüssiger Sirup entsteht. (Bei Sirup-Süßen kann dieser Schritt übersprungen werden.)

  2. Die Gurke grob würfeln, dabei am besten ungeschält lassen.

  3. Die Gurke mit der Minze und der Süße sowie der Prise Salz pürieren. Jetzt können die rosa Pfefferbeeren untergerührt werden.

  4. Die Mischung kann nun über Nacht eingefroren werden. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, auf jeden Fall aber nach der ersten Stunde

  5. Zum Servieren das Sorbet zuvor ein wenig antauen lassen. Wahlweise können nun die Nüsse gehackt und ohne zusätzliches Öl in der Pfanne geröstet werden. So dienen sie als leckeres Topping für das Sorbet.

 

Kleiner Tipp: Mit Minzblättchen garniert sieht das Sorbet besonders schön aus.

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